© Regormark
Beginn: 19:30 Uhr  |  End: 21:00 Uhr
5. März 2020
1
10.00 €

ABGESAGT! Laizität und Demokratie: Deutschland und Frankreich – zwei unterschiedliche Modelle

Industrie-Club Elberfelder Str. 6 40213 Düsseldorf
5. März 2020
1
10.00 €

Vortrag von Dr. Claire Demesmay, Programmleiterin Frankreich / deutsch-französische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

AUS GEGEBENEM ANLASS IST DIE VERANSTALTUNG ABGESAGT UND WIRD ZU EINEM SPÄTEREN, NOCH FESTZULEGENDEN ZEITPUNKT NACHGEHOLT!!!

Wie Liberté, Égalité und Fraternité gehört Laïcité zum französischen Selbstverständnis. Sie ist mehr als die Trennung von Kirche und Staat: sie schützt die Religionen vor dem Staat - und den Staat vor den Religionen. In Artikel 1 der Verfassung von 1958 steht: „Frankreich ist eine unteilbare, laizistische, demokratische und soziale Republik.“ Für die große Mehrheit der Franzosen ist die Laizität Teil ihrer politischen Identität. Viele jedoch befürchten, dass sie in Gefahr sei. Was sind die Besonderheiten der Laizität, der französischen Form des Laizismus? Und was steckt hinter der leidenschaftlichen Debatte, die Frankreich zurzeit über dieses Thema und den gesellschaftlichen Zusammenhalt führt? Wir fragen daher: Wie funktioniert die Demo kratie in einem von Laizität geprägten Staat? Was ist der Unterschied zu dem uns bekannten Laizismus?

Claire Demesmay leitet seit 2009 das Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. Neben der Analyse der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Europapolitik, befasst sie sich mit der Außenpolitik Deutschlands und Frankreichs sowie mit Migrations- und Integrationsfragen.

In den Jahren 1998–2002 war Claire Demesmay als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Frankreichstudien und Frankophonie an der TU Dresden und anschließend im Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) in Paris beschäftigt (2002-2009). Sie hat im Rahmen einer deutsch-französischen Cotutelle zwischen der Université Paris-Sorbonne – Paris IV und des Frankreich-Zent- rums der TU Berlin zum Thema „Politischer Liberalismus angesichts der Zukunft der Nationalstaaten“ promoviert und davor an den Universitäten in Dijon und Paris IV ein Studium der po- litischen Philosophie abgeschlossen.

Zuletzt veröffentlichte sie: Idées reçues sur l’Allemagne – Un modèle en question (Le cavalier bleu, 2018) sowie Frankreich und Deutschland – Bilder, Stereotype, Spiegelungen. Die Wahrnehmung des Nachbarn in Zeiten der Krise (mit Christine Pütz und Hans Stark; Nomos 2016).

Claire Demesmay ist Deutsch-Französin. Sie wurde 2013 zum „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques“ vom französischen Bildungsministerium ernannt und erhielt 2016 den deutsch-französischen Parlamentarierpreis für ihr Buch Que reste-t-il du couple franco-alle mand? (mit Cécile Calla).

Eintritt: 10 €

Reservierung erforderlich beim Institut français Düsseldorf unter Tel. 0211 - 130 679 0 oder per Mail an info.duesseldorf@institutfrancais.de

Zahlung bei der Anmeldung!

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kreis e.V.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Samstag 04 Apr 2020 - 19:00 bis Sonntag 05 Apr 2020 - 00:30
Freitag 24 Apr 2020 -
17:00 bis 18:00
Freitag 15 Mai 2020 -
17:00 bis 18:00